Internet of Things im Kuhstall

Das Internet of Things (IoT) ist in der Landwirtschaft angekommen. Resultierend aus der Hochschulforschung  werden  Kühe aktiv gemonitort und pro-aktiv versorgt.

 

 

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Der erste Blick des Bauern ist der auf das Smartphone, um einen ersten Überblick seines Viehbestandes zu erhalten. Durch Digitalisierung im bäuerlichen Betrieb wird dieses möglich. Ausgerüstet mit einem ID Chip am Halsband wird das Verhalten eines jeden Tieres individuell überwacht und zentral erfasst. Bereits beim Verlassen des Stalls wird das aktuelle Gewicht ermittelt – ebenso die aktuelle Milchmenge.phone-903285_1920

 

Auf der Weide wird das Verhalten der Tiere dokumentiert und ausgewertet. Die Tatsache, ob sich eine Kuh von der Herde separiert oder sich im Verhältnis wenig bewegt, lässt Rückschlüsse auf Krankheiten, Trächtigkeit oder bevorstehendes Kalben zu.

 

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Verbunden mit der ständigen Gewichtskontrolle und der Milchproduktion kann so jedes einzelne Tier optimal versorgt werden.

Die Zeiten von unnötigen Zugaben von Medikamenten nach dem Gießkannenprinzip kann so vermieden und Unterversorgung bei der Nahrungsaufnahme gezielt ausgeglichen werden.

Neben den Vorteilen für die Tiere ergeben sich auch für die Mitarbeiter deutliche Vorteile: Sobald sich eine Kuh auffällig verhält wird er aktiv alarmiert und kann umgehend eingreifen. Eine deutliche Zeiteinsparung für den Einzelnen, der sonst viel Zeit mit der Beobachtung der Herde verbringen musste.

 

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Im Ergebnis geht es den Kühen sogar besser: weniger Medikamente und eine verbesserte Ertragslage. Der Einsatz von IoT-Technologie liefert damit sowohl der konventionellen als auch der ökologischen Viehwirtschaft enorme Vorteile.

Splunk> .Conf 2015

Die Splunk> .Conf ist die End User Messe des US Unternehmens. Ich durfte die Konferenz dieses Jahr besuchen und möchte 3 interessante Themen davon aufgreifen:

End User Behavior Monitoring:

Eine der Neuvorstellungen auf der Konferenz im Bereich der Informationssicherheit. Mit Hilfe von Machine Learning Algorithmen wird hier das Arbeitsverhalten der User analysiert. So arbeitet der Mitarbeiter in der Regel auf 3 Freigaben und meldet sich zum Beispiel an 4 Applikationen an. Ändert sich dieses Verhalten drastisch kann es dafür mehrere Gründe geben:

  • Der Mitarbeiter hat eine neue Arbeitsaufgabe erhalten und seine Arbeitsweise entsprechend angepasst
  • Der Mitarbeiter plant, das Unternehmen zu verlassen und versucht, vor seinem Ausscheiden möglichst viele Informationen zu sammeln
  • Die Benutzerdaten des Mitarbeiters wurden kompromittiert und der Zugriff erfolgt durch einen Dritten, der Datendiebstahl ausübt.

Alle diese Dinge sind alarmierungswürdig, hier kann die aktuelle UBA  Sicherheit schaffen.

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Vielen Dank an Mattias Maier, der mir diese App erläutert hat. Auch die anschließende Diskussion, ob diese Technik mit dem deutschen Datenschutz oder den Betriebsräten vereinbar ist, war kontrovers, aber letztlich hilfreich.

 

 

Connected Car

Hier stand mir Philipp Drieger als Ansprechpartner zur Verfügung.IMG_0205

Der Use Case war eigentlich ganz einfach. Man statte ein Auto mit zusätzlicher Sensorik aus, um die Daten maschinenlesbar zu machen. Zusätzlich verkabelt man den Fahrer mit Puls- und Blutdruckmessgerät und fertig ist das Connected Car.

Jetzt noch den Wagen auf eine Rennstrecke schicken und in Echtzeit die Werte visualisieren. Klingt einfach – setzt aber einiges an Know-how und vor allem Ideenreichtum voraus.

Die Auswertungen an sich erinnerten schon fast an die Formel1 mit genauen Fahrwerten aus jedem Streckenabschnitt, man konnte das Adrenalin des Fahrers fast selbst spüren.

Einfach ein toller Use Case aus dem Bereich Internet der Dinge IoT.

End User Expierence Monitoring

Mit Helge Klein war auch ein deutscher Aussteller bei der .Conf. Die Plattform Splunk> Enterprise bietet ihm die Möglichkeit, sein Expertenwissen aus dem Bereich End User IMG_0128Computing mit Schwerpunkt auf Citrix Lösungen in einer eigenen App umzusetzen.

Der uberAgent arbeitet ausschließlich auf Windows Plattformen ab Windows Vista aufwärts und bietet tiefe Einblicke in das Betriebssystem und die Benutzersitzung.

Dieses Thema werde ich zu einem späteren Zeitpunkt genauer betrachten, da hier viele KPIs herangezogen werden müssen, um einen Mehrwert für ein Unternehmen zu erzielen.

Helge und ich haben mit einigen großen Unternehmen auf der .Conf über dieses Thema gesprochen und sind auf großes Interesse gestoßen.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Konferenzen und Foren im Bereich Big Data. Bye bye Las Vegas