Internet of Things im Kuhstall

Das Internet of Things (IoT) ist in der Landwirtschaft angekommen. Resultierend aus der Hochschulforschung  werden  Kühe aktiv gemonitort und pro-aktiv versorgt.

 

 

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Der erste Blick des Bauern ist der auf das Smartphone, um einen ersten Überblick seines Viehbestandes zu erhalten. Durch Digitalisierung im bäuerlichen Betrieb wird dieses möglich. Ausgerüstet mit einem ID Chip am Halsband wird das Verhalten eines jeden Tieres individuell überwacht und zentral erfasst. Bereits beim Verlassen des Stalls wird das aktuelle Gewicht ermittelt – ebenso die aktuelle Milchmenge.phone-903285_1920

 

Auf der Weide wird das Verhalten der Tiere dokumentiert und ausgewertet. Die Tatsache, ob sich eine Kuh von der Herde separiert oder sich im Verhältnis wenig bewegt, lässt Rückschlüsse auf Krankheiten, Trächtigkeit oder bevorstehendes Kalben zu.

 

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Verbunden mit der ständigen Gewichtskontrolle und der Milchproduktion kann so jedes einzelne Tier optimal versorgt werden.

Die Zeiten von unnötigen Zugaben von Medikamenten nach dem Gießkannenprinzip kann so vermieden und Unterversorgung bei der Nahrungsaufnahme gezielt ausgeglichen werden.

Neben den Vorteilen für die Tiere ergeben sich auch für die Mitarbeiter deutliche Vorteile: Sobald sich eine Kuh auffällig verhält wird er aktiv alarmiert und kann umgehend eingreifen. Eine deutliche Zeiteinsparung für den Einzelnen, der sonst viel Zeit mit der Beobachtung der Herde verbringen musste.

 

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Im Ergebnis geht es den Kühen sogar besser: weniger Medikamente und eine verbesserte Ertragslage. Der Einsatz von IoT-Technologie liefert damit sowohl der konventionellen als auch der ökologischen Viehwirtschaft enorme Vorteile.